Retained IT und Cloud Sourcing

Retained IT und Cloud Sourcing
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Eine Organisationseinheit die in vielen Unternehmen eine zunehmend wichtigere Rolle im IT Service Management einnimmt, ist die sogenannte Retained Organisation, denn Unternehmen die Services oder Servicekomponenten (in die Cloud) outsourcen sind auch weiterhin darauf angewiesen, interne IT-Funktionen zu betreiben.

Positionspapier Cloud Computing und IT Service Management

Bereits im September 2010 hat das itSMF Deutschland ein Positionspapier veröffentlicht, das auch dieses Thema behandelt.

(Dieses ist übrigens für alle Mitglieder des itSMF Deutschland und des itSMF ÖSterreich gratis verfügbar!)

Positionspapier Cloud Computingund IT Service Managment

Inhaltsverzeichnis:

  • Zielsetzung
  • Definition und Abgrenzung
    • Elastizität der Cloud
    • Typische Einsatzszenarien
    • Ausprägung von Cloud Services
    • Reichweite
    • Abstraktionsebene
    • Abrechnungsmodelle
  • Herausforderungen des Cloud Computings
    • IT-Management
    • IT-Governance
    • IT-Compliance
    • Risk Management
    • Vertragsgestaltung
    • Typische Messgrößen in SLAs mit Cloud Comp.-Providem
    • Sanktionen
    • Datenschutz
    • Cloud Computing im Umfeld eines ITIL-konformen ITSM
    • Integration in die eigenen IT Services der Anwenderorganisation
    • Service Strategy
    • Service Design
    • Service Transition
    • Service Operation
    • Continual Service Improvement
  • Entscheidungsmodell für den Cloud-Einsatz
  • Literatur

Auszug aus dem Papern zur Retained IT Organisation

Integration in die eigenen IT Services der Anwenderorganisation

Die Business Units einer Anwenderorganisation können nicht, neben dem eigenen (internen) IT-Provider auch noch den (externen)  Anbieter von Cloud Services steuern. Daher ist nach dem Outsourcing von Cloud Services eine handlungsfähige Retained Organisation notwendig, die diese Steuerung übernimmt und die Cloud Services ins eigene Serviceportfolio, in  den Servicekatalog und in die eigenen SLAs gegenüber den Business Units integriert.

Damit ist dann auch vorausgesetzt, dass es z.B. nur einen Incident-Management-Prozess und nur einen Service Desk innerhalb der Anwenderorganisation gibt:  für die eigenen internen Services, aber auch für die Cloud Services. Wesentlich sind damit die Schnittstelle zwischen Cloud Service-Providern  und der Anwenderorganisation. Die folgenden ITIL-Prozesse sind an dieser Schnittstelle die wichtigsten  und  müssen alle im Outsourcing-Vertrag und in den SLAs berücksichtigt werden:

  • Supplier Management, Service Level Management, Financial Management;
  • Incident Management, Problem Management und Access Management;
  • Request Fulfilment.

Präsentation zum Thema Governance und Provider Management im Cloud Sourcing

Am Herbstsymposium 2012 des itSMF Österreich in Kooperation mit CON.ECT Event Management habe ich dazu folgende Präsentation gehalten:

Doch wie aktuell ist diese Thema wirklich?

Die pwc wird in Kürze ihre „IT-Sourcing-Studie- die Perspektive der Anbieter“ veröffentlichen. Dabei wird auch das Spannungsfeld zwischen IT-Anbietern und Kunden betrachtet.

Wir dürfen mit Spannung erwarten, was die Anbieter zum Thema Anbieter-Steuerung seitens ihrer Kunden so meinen, und wie es um die Retained IT Organisationen so steht …

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